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Autor Pwgs88   1  # 4  top
MatthiasMuschke
Mitglied




Beiträge: 82

Ort: Bamlach
Eingetreten: 01.06.11
Status: Offline
Eingetragen am 24.01.2019 05:53
Hallo,

Für mich die Entdeckung der Woche... Link www.pwgs88.de
Die Stückzahl dort halte ich für realistischer, aber trotzdem liegt bei der Geschichte dieser Wagen noch vieles im Dunkeln.
Hat jemand noch weitere Bilder oder Daten?

MfG
Autor RE: Pwgs88   2  # 4  top
gsa
Mitglied




Beiträge: 30

Ort: Jena
Eingetreten: 02.04.12
Status: Offline
Eingetragen am 24.01.2019 22:30
Hallo,

dass mit den 480 Stück im Carstens (Bd. 6 S.236) war mir noch gar nicht aufgefallen, Ich kannte bisher immer nur die 240 Stück (1x 1956, 139x 1957 und 100x 1959). Vermutlich wurden die Wagen im Carstens 1x als Güter- und einmal als Reisezugwagen gezählt. Der doppelte Wert ist doch auffällig.
Der Wagen taucht natürlich auch im Güterwagen-Archiv auf (Teil 2 S. 240f).
Für die laut Literatur ab 1959 vorgesehene Verwendung als Reisezugpackwagen war offensichtlich der Nummernbereich 743-501 bis 743-740 vorgesehen. Da nicht alle Wagen aus dem Pwg-Bestand überführt wurden, ist die Reihe lückenhaft. Bekannt sind mir als niedrigste fotografisch nachgewiesene Nummer 743-504 und als höchste Nummer 743-729.
Die Pwgs-Nummer war wie folgt zusammengesetzt:
88- für Pwg
3. Stelle für Heimatdirektion (wie bei Bdw)
8 in der vierten Stelle offensichtlich zur Abgrenzung Pwgs gegen Pwg.
Insoweit habe ich Zweifel an Carstens „Güterzuggepäckwagen“ S. 131 (soll 88-56-56 zeigen).
Danach -xx für freie Ordnungsnummer. Es ging nicht mit 01 los, denn diverse Nummern waren mit Pwgs 38 ff belegt.
Einen sauberen Bezug zu den EDV-Nummern habe ich bisher noch nicht erkannt. Die Umzeichnung Pwgs zu Pw ist ebenfalls nicht nummernmäßig nachvollziehbar.
Es ist bei der Begründung für die Übernahme als Reisezuggepäckwagen eher unwahrscheinlich, dass diese dann später wieder als Güterwagen geführt wurden. Wenn ein Wagen eine Reisezugwagennummer vor der EDV-Zeit hatte, dann sollte er auch eine EDV-Nummer auf Reisezugwagen-Basis erhalten haben.
Schön, dass es mit der Web-Seite eine Ausgangsvorlage gibt. Da lässt sich dran arbeiten. Da es schon bei den ersten Nummern recht durcheinander ging, wird eine Vervollständigung der Nummernliste aber schwer.

MfG
Autor RE: Unterschiede ...   3  # 4  top
MatthiasMuschke
Mitglied



Themenstarter

Beiträge: 82

Ort: Bamlach
Eingetreten: 01.06.11
Status: Offline
Eingetragen am 25.01.2019 03:04
Hallo Gunther,

Wenn man sich intensiver mit den Wagen befasst, sieht man Sachen die mir vorher nie aufgefallen waren.
- Oben eckige Tür mit Fenster zum öffnen
- Tür mit Radius oben (und offenbar schmalerem) Einteiligem Fenster
- Dementsprechend zwei Positionen des Schornsteins
- Klappen der Schlusslampen öffnen einmal nach innen und einmal nach außen
Guckt man die Türen in Verbindung mit den Nummern an, geht es querbeet.
Die EDV-Nummern wurden also offenbar nach den alten Nummern und der Reihenfolge der Rbd vergeben...

MfG
Autor RE: Pwgs88   4  # 4  top
gsa
Mitglied




Beiträge: 30

Ort: Jena
Eingetreten: 02.04.12
Status: Offline
Eingetragen am 31.01.2019 23:00
Hallo

Nachfolgend habe ich versucht, die Ergebnisse der Diskussion und einige eigene Überlegungen zu einer Theorie zusammenzufassen.
Die Bauzeiträume der Pwgs (1x 1956, 139x 1957 und 100x 1959) und die Gesamtstückzahl von 240 Wagen sind relativ gesichert. Nur Transpress Typenkompass "Reisezugwagen der DDR" nennt einen Wagen weniger, was die nachfolgenden Überlegungen aber nicht wirklich beeinflusst.
Die Wagen müssen wohl alle zuerst dem Güterverkehr zugeordnet gewesen sein. Sonst wären vermutlich bei der Nummernreihe der Reisezugwagen mehr fortlaufend belegte Nummern zu finden. Bisher sind die bekannten Nummern aber recht gut über den gesamten Bereich verteilt.
In der DDR waren die Ressourcen knapp und es gab Planauflagen, welche erfüllt werden sollten. Somit wurde um manche Ressource gekämpft und die Entscheidungen von oben ließen sich nicht immer durchsetzen. Damit die Wagen aus dem Güterverkehr abgezogen werden konnten, mussten die Aufgaben der Ladeschaffner auf stationäres Personal übertragen werden. Das Finden entsprechender Kapazitäten, Schulungen usw. kann sich etwas hingezogen und an manchen Stellen zerschlagen haben. Vorstellung des Personenverkehrs war es wohl, alle Wagen zu bekommen. Deshalb wurde dort die Nummerreihe 743-501 bis 743-740 vorgesehen. Offensichtlich hatte man auch eine Liste, über die man den einzelnen vorhandenen Wagen Nummern zugeordnet hat. Letztlich bekam der Personenverkehr aber nicht alle erwarteten Wagen. Deshalb weist die Nummerreihe zahlreiche Lücken auf. Mindestens die Wagen, die bis zuletzt mit Güterwagenummern fuhren, blieben in der Personenwagenreihe unbesetzt.
Die wenigen mit alter und neuer Nummer bekannten Wagen lassen vermuten, dass man bei der EDV-Umzeichnung die lückenhafte Reihe weitgehend unverändert beibehielt.
Da der verwendete EDV-Nummernbereich 505093-26300 bis 505093-26539 mit der letzten Ziffer 0 und einem anderen 100er-Block beginnt, sollte sich die neue Ordnungsnummer durch Abziehen von 201 ergeben (z. B. 743-737 wurde zu 505093-26536-9). Abzug von 200 wäre auch eine Variante, aber nach den Prinzipien der EDV-Nummernzuteilung eher ungewöhnlich.
Hier sind weitere Nachweise gesucht (alte und neue Nummer).

Pwg des Güterverkehrs:
Die Wagennummern hatten einheitliche Merkmale. Die Ordnungsnummern (letzte zwei Stellen yy der Pwg-Nummer) waren wohl Rbd-spezifisch je nach verfügbaren freien Bereichen.
88-x8-yy
mit x = Rbd (1 Bln, 2 Cs, 3 Dre, 4 Erf, 5 Gwd, 6 Hal, 7 Mbg, 8 Sch)
Das angewandte Prinzip ergibt von Anfang an keine durchgängige Nummernreihe. Knapp war der Platz auch: z. B. Rbd Dre, 88-38-13 war ein Pwgs-41, 88-38-51 war ein K-Pwgs-43, dazwischen ist bekannt 88-38-32 als Pwgs-88. Es wurde offensichtlich ein Teil der Wagen zwischen den genannten anderen Bauarten eingeordnet. Der Rest dahinter.
Auch die EDV-Nummern der GW könnten aus den alten Nummern abgeleitet worden sein. Anders kann ich den Nummernbereich (mindestens 4050940 0132-9 bis 4050940 0460-4 nicht deuten, denn der ist für den GW-Anteil an 240 bzw. 237 Wagen viel zu groß. Die direkte Zuordnung alter zu neuer Nummer scheint hier aber nicht zu funktionieren. Beispielsweise 40 50 9400303-6 kann eher nicht 88-38-04 gewesen sein.
Allen EDV-Nummern gemeinsam ist "4050940". Es folgt "0" für die Unterbauart (vgl. die Kriegsbauarten hatten dort "1"). Der Rest ist nicht richtig zu deuten. Ob die Rbd an Stelle 8 verschlüsselt ist, bleibt unklar, da bisher nur 1, 2, 3 und 4 aufgetaucht sind.

Allgemein:
- Es fehlen (mir) echte Belege für alte und EDV-Nummer desselben Wagens.
- Der Übergabezeitraum GW zu PW ist (mir) unbekannt. Ab 1959 bis ??
- Die Zuordnung zwischen den Pwgs-Nummern (GW) und den Pw-Nummern (PW) ist (mir) unbekannt.
- Einige Bildnachweise von Museumsbahnen und auch mind. ein Foto aus der Betriebszeit zeigen GW-Nummern angeschrieben in PW-Position und umgekehrt angeschrieben.
- Die EDV-Ordnungsnummern der Pwgs haben vermutlich nichts mit den EDV-Ordnungsnummern der Pw (Daa) zu tun.
- Bei 40509400411-7 und 50509326511-2 handelt es sich damit vermutlich nicht um denselben Wagen (weitere analog). D. h. die Tabellen für GW und PW sollten besser nicht vermischt werden.
- Es könnten theoretisch GW mit EDV-Nr. in Pw mit alter Nummer umgezeichnet worden sein, da die GW-EDV-Nummer früher eingeführt wurde.
- Es bleibt aber eher der Eindruck, dass die Umzeichnung nicht beendet wurde und der spätere Einsatz der Wagen nicht unbedingt an der Nummer hing.

Achtung: Wie oben gesagt ist das bisher eine Theorie, die erst mit weiteren Belegen unterstützt oder aber widerlegt werden sollte.
Anhang Tabelle mit der Zuordnung alter und neuer Nummer (nur Pw) nach der o. g. Theorie.

Gunther
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Pwgs-88.xls  (Size: 109.5 KB, 13 Hits)

 
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